SAPV Regensburg

Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) in Regensburg

Die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung, kurz SAPV, ist in Deutschland 2007 gesetzlich geschaffen worden (§ 37b und § 132d SGB V Sozialgesetzbuch Fünftes Buch). Palliativteams wie PALLIAMO können seitdem Verträge mit den Krankenkassen schließen. SAPV muss ärztlich verordnet werden. Der Patient beantragt mit dieser Verordnung die Leistungen bei seiner Kasse, die vom MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) überprüfen lässt und in der Regel dann genehmigt.

Bereits seit 2004 bietet PALLIAMO diese Tätigkeit in Regensburg an. Bis zur gesetzlichen Regelung wurde die Arbeit vor allem über Spenden finanziert oder ehrenamtlich erbracht.

Frau Dr. Albrecht war maßgeblich an der der politischen Entwicklung hin zur SAPV beteiligt. Dank der Leistungen ihres Palliativteams konnte sie beweisen, dass diese Zusatzbetreuung eine wesentliche Verbesserung der Situation von Schwerstkranken daheim bewirken kann. Als erstes Palliativteam in Bayern schloss die PALLIAMO gGmbH einen SAPV-Vertrag mit der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen und kann somit seine Tätigkeit seit 1. Juli 2009 mit den Kostenträgern abrechnen.

Definition der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV)

laut Deutscher Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP):

„Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) dient – in Ergänzung zur allgemeinen ambulanten Palliativversorgung – dem Ziel, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung von Palliativpatienten so weit wie möglich zu erhalten, zu fördern und zu verbessern und ihnen ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod in ihrer gewohnten Umgebung, in stationären Pflegeeinrichtungen bzw. stationären Hospizen zu ermöglichen. Nur ein Teil aller Sterbenden benötigt diese besondere Versorgungsform.

Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung richtet sich an Palliativpatienten und deren soziales Umfeld, wenn die Intensität oder Komplexität der aus dem Krankheitsverlauf resultierenden Probleme den Einsatz eines spezialisierten Palliativteams (Palliative Care Team) notwendig macht - vorübergehend oder dauerhaft. Sie erfolgt im Rahmen einer ausschließlich auf Palliativversorgung ausgerichteten Versorgungsstruktur.

Diese beinhaltet insbesondere spezialisierte palliativärztliche und palliativpflegerische Beratung und/oder (Teil-)Versorgung, einschließlich der Koordination von notwendigen Versorgungsleistungen bis hin zu einem umfassenden, individuellen Unterstützungsmanagement. Multiprofessionalität, 24-stündige Erreichbarkeit an sieben Tagen in der Woche und Spezialistenstatus (durch Weiterbildung und Erfahrung) der primär in der Palliativversorgung tätigen einzelnen Leistungserbringer sind unverzichtbar.

Das Team führt regelmäßige multiprofessionelle Teamsitzungen und Fallbesprechungen durch und arbeitet eng mit den Strukturen der Primärversorgung (z.B. niedergelassene Ärzte, Pflegedienste, Krankenhäuser, stationäre Pflegeeinrichtungen) sowie den Einrichtungen der Hospizbewegung zusammen. SAPV kann als alleinige Beratungsleistung, Koordinationsleistung, additiv unterstützende Teilversorgung oder vollständige Patientenversorgung verordnet werden. Leistungen nach SGB XI (Sozialgesetzbuch Elftes Buch) sind jedoch nicht Bestandteil der SAPV.

(Definition DGP und DHPV 15.01.2009)“

www.dgpalliativmedizin.de/allgemein/sapv.html

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