Unsere Fachkräfte beraten Sie und Ihre Angehörigen:
- Aufklärung über angstmachende, krankheitsbedingte Veränderungen
- Anleitung pflegender Angehöriger
- Betreuung durch ein Team, aber mit einer festen Bezugsperson
- Vermittlung von ambulanten Pflegediensten und Hilfsmitteln
- Beratung zur Patientenverfügung
- Beratung in persönlichen und familiären Fragen
Unsere Fachkräfte behandeln Sie medizinisch und pflegerisch:
- mit dem neuen Fachwissen von Palliative Care
- gemeinsam und im Einverständnis mit Hausarzt und Pflegedienst
- zur Verbesserung von speziellen Beschwerden wie z.B. Atemnot, Schmerzen, Übelkeit
- in akuten Krisen
- durch eigene 24-Stunden-Rufbereitschaft
Der Hospizverein mit seinen Hospizbegleiter/innen ergänzt unser Team je nach Wunsch und Bedarf durch:
- Besuche
- Entlastung der Angehörigen
- Sitzwachen und Nachtwachen in Krisensituationen
- Dasein, Zuhören, Vorlesen, Begleiten bei Spaziergängen oder kleinen Ausflügen
- Spielen mit Kindern und Unterstützung bei vielen alltäglichen Dingen
Anlaufstelle
PALLIAMO nimmt werktags zwischen 9.00 und 13:00 Uhr erste Anrufe unter Telefon: 0941 - 56 76 232 entgegen.
Der Palliativdienst wird tätig
Ergibt sich aus dem ersten Kontakt, dass eine weitere Betreuung durch das Palliativteam sinnvoll ist, wird ein fester Ansprechpartner innerhalb des Teams (Palliativärztin, Palliativschwester, psychosoziale Fachkraft) festgelegt.
Dieser
- erfasst – meist bei einem Hausbesuch – alle relevanten Informationen, z. B. wer hilft bisher, welche Probleme müssen angegangen werden?
- bespricht mit Patient und Angehörigen sinnvolle Maßnahmen
- hilft entweder selbst bei der Pflege, bei der medizinischen Betreuung, bei sozialen Fragen oder organisiert die zusätzlich nötige Hilfe
- erkundigt sich regelmäßig, ob die angestrebte Verbesserung auch tatsächlich eingetreten ist und ausreicht
In den regelmäßigen Sitzungen werden alle Fälle im Team durchgesprochen. Dadurch wird sichergestellt, dass jeder Patient jedem Teammitglied bekannt ist und vom Fachwissen aller beteiligten Berufsgruppen profitiert. Das ist wichtig, denn die 24-Stunden-Rufbereitschaft ist untereinander aufgeteilt.
Mitunter genügen einige Besuche, um medizinisch begründete Schwierigkeiten zu verringern, klärende und beruhigende Gespräche zu führen und die Angehörigen durch Hospizhelfer zu entlasten. Hat sich die Situation stabilisiert, können die Teammitarbeiterinnen auch wieder in den Hintergrund treten. Schon ehe sich die letzten Stunden abzeichnen, werden die Angehörigen behutsam auf die zu erwartenden Veränderungen vorbereitet. Im Team wird besprochen, ob sie den Belastungen auch gewachsen sein werden oder eine stationäre Aufnahme anzuraten ist. Zur Palliativstation im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Regensburg, bestehen beste Beziehungen.
Der Sterbevorgang bringt natürliche Veränderungen mit sich, manchmal auch eine Verschlechterung von Beschwerden, insbesondere von Unruhe oder Atemnot. Um hier rechtzeitig die Medikamente anpassen zu können, ist meist mindestens einmal täglich ein Besuch erforderlich. Als hilfreich und beruhigend empfinden es die Angehörigen, wenn in dieser Situation Hospizhelfer/innen Sitz- und Nachtwachen übernehmen, so dass sie nicht allein sind.
